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Alles nur Banane?
Jürgen Ankenbrand findet, dass der Badwater
Ultramarathon nicht der härteste Marathon der Welt ist... hier seine
Stellungnahme:
Als dreimaliger Teilnehmer und zweimaliger
Finisher bin ich sehr mit dem Lauf und der Route bekannt.
Will nichts von dem Lauf und dem "Accomplishment" von den Finishern wegnehmen.
Aber ich denk doch, dass der "Marathon des Sables" alles in allem schwerer ist
und mehr vom Körper und Geist erfordert, alles in Allem.
Grund:
1. Man muss seinen Rucksack tragen (meiner war etwa 28 Pfund schwer)
2. Die Blasen die man dort bekommt und wenn man sich das tägliche
"Krankenlager" ansieht dann hat das
schon ein anderes Gefuehl.
3. Man muss sich SECHS Tage lang durch die Wüste schleppen, über tiefen Sand,
Steine und harten Boden, was für
die Blasen härter ist als der Asphalt.
Beide Läufe sind schwer und sehr verschieden und haben ihren eigenen Reiz.
Da ich in Kalifornien wohne und es "nur" etwa 400 Kilometer nach Lone Pine sind,
bin ich oft im Death Valley und sehe viele Freunde und Bekannte aus vergangenen
Jahren, was immer wieder toll ist.
Nach meinem fast tödlichen Unfall am 3. Februar 2006 (wurde von einem Auto
überfahren, als ich auf meinem Fahrrad fuhr), bin ich als Teilnehmer einer Crew
mit dabei und versuche danach (oder vielleicht vor dem Lauf) zum 20. mal auf den
Mount Whitney zu gehen.
In den alten Tagen (Anfang der 90iger Jahre) war es Gang und Gebe dass jeder
Badwater Läufer danach noch den Mount Whitney bestieg, was heute fast keiner
mehr tut (zu müde oder kaputt) ????
Jürgen Ankenbrand, der Ultra Kraut
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Ihr seid anderer Meinung? Gerne veröffentliche
ich die Meinung von Läufern und Crewmitgliedern, wenn Ihr meint, der Ankenbrand
der spinnt - oder, dass er recht hat!
Einfach mailen an ralf (at)
mybadwaterultra.de
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